ada is … Project


„Die einzige Konstante – ist die Transformation“

ada is…

ein Projekt zur künstlerischen Zwischennutzung, welches ausgehend von den lokalen Gegebenheiten versucht KünstlerInnen zur Auseinandersetzung dieser conditio humana einzuladen, um dahingehend auch die eigene Rolle in der Gesellschaft zu hinterfragen.

ada fleischerei bespielte ab März 2016 Räumlichkeiten der ehemaligen Fleischerei Sterkl in der Brunnengasse 62, 1160 Wien.

ada fleischerei ist mit 10.04. geschlossen worden, da das Präkarium wegen einer Lärmbelästigungs-Anzeige durch die Eigentümer gekündigt wurde. Schade, aber der kurze Traum ist noch nicht aus, denn ada ist umgezogen und gemäß unserem Motto: „Die einzige Konstante – ist die Transformation“ residiert ada ab sofort nun unter der neuen Adresse => WATTGASSE 16/6.
Dazu werden dort regelmäßige Präsentationen von unterschiedlichen Positionen der Gegenwartskunst stattfinden. Der Fokus ist eine breit gefächerte Präsentation (Malerei, Bildhauerei, Performance, Medienkunst etc.) von Kunst im Wechselspiel mit der Örtlichkeit. Ziel ist die Schaffung einer sich prozesshaft transformierenden Ausstellung, mit jeweils in situ entstehender Kunst, die in Symbiose mit dem Raum geschieht.

Ein Umgang mit der Umgebung, eine Herausforderung an das Schaffen selbst – Ephemera und das du.

Die Ausstellungsreihe zum Thema der Verwandlung und Vergänglichkeit der Identität repräsentiert in den Resten der menschlichen Existenz (den seit 25 Jahren leerstehenden Räumlichkeiten der Lehrlingswohnungen der Fleischerei Sterkl ), ist die Vorgabe der Wandlung, nicht um das alte wieder lebendig zu machen sondern die Kunst als Sonde in die vielfältigen Ebenen der Humankondition zu nützen. Die Künstler sind konfrontiert mit der Geschichte des Raumes, dieser bedingt den darin stattfindenden künstlerischen Prozesses; der Metamorphose vom Vergangenen zum Jetzt, hin zum zukünftig endgültigen Vergessen. Das Ausloten/Verbiegen der Räumlichkeiten, deren Geschichte, deren Umfeld, der künstlerischen Grenzen, stehen im Blickfeld.
Transformierende Ausstellung: auf den vorgefundenen Resten aufbauend, lagern sich die unterschiedlichen Teile von Leben und Kunst aufeinander ab – bis der Bagger kommt. Jeder Künstler inszeniert die Realität, Kunst vermittelt diesen Blickwinkel durch die Residencies der Künstler/Innen welche eine Woche des Schaffens vor einer Woche der Ausstellung haben.
Produktion in situ:
Dieses direkte Aussetzen der eigenen Person mit der Lokalität nimmt direkten Bezug auf die Gegebenheiten des Ortes sowohl historisch als auch real topographisch bis in die Gegenwart als auch im Sinne der sozialen Auseinandersetzung mit diesem. Durch die Inszenierung der Räume der ehemaligen Lehrlings-Wohnungen als irreale und doch reale “Bühne ” oder “Filmset” ist hierbei der Ausgangspunkt zu sehen, inwieweit nun die künstlerische Position sich nun damit etwa befaßt daß dies nun eine geschlossene Fleischerei also auch im Verbund zu sehen mit dem Blut und dem sozialen Wandel der Arbeit oder der Gegend oder der Gesellschaft an sich, wird eben durch verschiedene Kategorien der Künste versucht zu kommunizieren.
Dieses Experiment versucht weiters auch die Frage der Wertigkeit der gewachsenen und gewesenen Örtlichkeiten aufzugreifen um sie ein letztes mal vor dem Abriß im Sommer erblühen zu lassen. Bis zum Höhepunkt und Abschluß, wird das Geschehen dokumentiert, mit dem Ergebnis der Veröffentlichung und Gegenüberstellung der Ursprungssituation und der entstandenen Veränderung dieser, durch den künstlerischen Input und des kulturellen Outputs.

 

Infos, News, Kontakt unter:

Artisticdynamicassociation.eu
ada@artisticdynamicassociation.eu
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